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Der Verein

Seit dem Jahr 2009 betreuen Mitglieder des Vereins zur Erhaltung und Erforschung der Burg Ried am Riederberg die baulichen Reste der denkmalgeschützten Burgruine am Riederberg und setzen sich für deren geschichtliche und archäologische Erforschung ein.

In enger Kooperation mit Archäologen und in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt war es in den vergangenen Jahren möglich durch archäologische Grabungen neue Erkenntnisse über die einstige Burg zu gewinnen.

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Gründung

Vereinsgründung, Jänner 2010

2009 schlossen sich engagierte Freiwillige auf Initiative von Ing. Bernhard Arnold, mit Unterstützung aus der Fachwelt zu einem Erhaltungsverein zusammen, um den gefährdeten Baubestand zu sichern und eine Basis für eine fundierte Erforschung der Burganlage zu schaffen.

Aus den bescheiden Anfängen entwickelte sich ein tatkräftiger Verein welcher zuerst seit 2010 in Kooperation mit ARGIS Archäologie Service GmbH und seit 2013 in Kooperation mit dem steirischen Verein FIALE und Unterstützung durch das Bundesdenkmalamt jährlich eine archäologische Forschungsgrabung realisierte.

Forschen und Erhalten: Heute

Zweiter Tag der offenen Grabung, April 2012

Heute zählt der Verein rund 30 Mitglieder von denen sich etliche mit großem Engagement ehrenamtlich an den archäologischen Ausgrabungen, Dokumentation, Sicherungs- und Konservierungsarbeiten, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit beteiligen. Die bunt gemischte Gemeinschaft aus Historikern, Archäologen, Pädagogen, Reenactment-Darstellern, Vermessungstechnikern u.v.a. ermögliche einen regen interdisziplinären Wissensaustausch unter den Mitgliedern und mit der Wissenschaft.

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Ausblick

In den kommenden Jahren sollen durch weitere archäologische Projekte schrittweise immer neue Erkenntnisse über die einst bedeutende Burganlage gewonnen werden. Andererseits gilt es auch die baulichen Reste im Sinne einer zeitgemäßen Ruinenpflege zu bewahren. Neben den archäologischen und denkmalpflegerischen Tätigkeiten auf der Burg werden auch die geschichtlichen Hintergründe durch Urkundenforschung beleuchtet.

Archäologie und Bauforschung am Riederberg

Archäologische Grabung 2016

Im April 2011 wurde eine erste archäologische Denkmalschutzgrabung in Kooperation mit ARGIS - Archäologie Service und dem Verein zur Erhaltung und Erforschung der Burg Ried am Riederberg auf dem Gelände der Burgruine durchgeführt. Ziel war die Freilegung von Fundamentbereichen zur darauf folgenden Sicherung des Mauerwerks.

Im April 2012 konnten während einer zweiten Grabung Reste der Ringmauer mit einer für den vermuteten Errichtungszeitraum um das Jahr 1200 unerwarteten Mauerstärke von 2,70 m freigelegt werden. Dabei wurden viele neue Erkenntnisse über den Rundturm und über bisher unbekannte Baubefunde in seinem näheren Umfeld gewonnen.

Seit 2015 steht der einstige Burghof im Kern der hochmittelalterlichen ANlage im Fokus der Untersuchungen. Neben mehreren 2016 dokumentierten Mauern unterschiedlicher Bauphasen eines an den Burghof angrenzenden Gebäudes geben Fragmente von gotischen Fensterlaibungen ganz neue Fragen auf.

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Letzte Änderung am 3. Januar 2017