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Regesten im 15. Jahrhundert

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Um 1408 bis 1409, Wien

Grüne Petschaften von Hans dem Schenken von Ried und Hans Laun.

Bürgermeister, Richter, der innere und der äussere Rath und die ganz gemain, reich und arm, der stat zu Wienn erklären, dass sie sich umb die vanknuss, niederlegung, farwerden und beschaezung, so Hans der Laun, her Purkhart Druksêcz, Wolfgang von Rorbach, Mert Jud, Hans und Thoman die Neidegger, Steffan Sebekch, Albl Praunstorffer, Erhart Muschrat, Wilhalm Flurschücz, Hans Freitl und Hans Reutinger und all ander ir freund, helfer und diener nach erberr absag ihren Mitbürgern Chunraten dem Vorlauff und Rudolfen dem Angervelder, Hannsen dem Roggen, Steffann dem Pollen, Fridreichen dem Dorffner, Wolfharten dem Schebniczer und Niclasen Underm Himel und allen den, die mit in gevangen worden sind, getan habent, mit den Genannten freundlich verglichen haben, und geloben ihnen Urfehde.

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1768

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 1768

6. September 1408, Wien

Grüne Petschaft von Hans dem Schenken von Ried.

Hanns der Schenk von Ried, vorstmaister in Osterreich, bestätigt, dass Bürgermeister, Richter und Rath der Stadt zu Wien ihm an den 400 lb dn., die ihm . . der Wolfstain hinz in verschaft hat, 200 lb dn. entrichtet haben.

Ich Hanns der Schenck von Ried derzeit vorstmaister in Osterreich

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1743

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 1743

17. Jänner 1410, Wien

Hanns der Schenken von Ried, vorstmaister in Osterreich, verpflichtet sich gegen Fridreich Scharffenfelder wegen eines geltbriefs, den dieser von des Schenken Vater über 100 lb dn. hat, ihm davon jährlich ze Vaschang 5 lb dn. zu reichen, wogegen er, im Falle der Gläubiger vor ihm stürbe, der Schuld ledig sein solle.

Ich Hanns der Schenkch von Ryed, derzeit Forstmaister in Österreich [...]

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1787

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 1787

22. August 1412

Hans der Schenk von Ried verkauft dem Kloster Mauerbach seine 3 Wiesen bei Mauerbach, die sein rechtes freies Eigen sind, um 41 Pfund Wiener Pfenning.

Quelle: Repertorium XIV/4 Bd. 1 Nr. 804

→ Haus-, Hof- und Staatsarchiv; Mauerbach, Kartäuser, AT-HHStA/MauerbachOCart 1412 VIII 22

1435

Mehrere Nachbarn von Olaren darunter auch Peter Korenhoff, Ambtman, Mert Grnach, Paul Imhoff etc. versprechen, dass der Kelich, welchen kunigund die Paratedin nach St. Lorenzen bei Ried geschenkt hat, durch den Zechmeister nicht verruckt und vertragen werde.

Quelle: Kerschbaumer, Chronik von Tulln, Seite 400-401

1438

Um 1438 gibt es einen Pfleger für die Herrschaft Ried, die Mühle in Elsbach bei Ried wird genannt.

Paul Teuffl ist Pfleger der Herrschaft Ried. Es erscheint eine griessmüll zu elspach.

Quelle: Kerschbaumer, Chronik von Tulln, Seite 402

6. Juni 1444

“Vidimus“ über die Privilegien des römischen Königs Friedrich IV, wodurch er den von H. Albrecht vorgehabten Tausch mit dem Frauenkloster zu Tulln wieder rückgängi macht, das Dorf Ried mit 10 Pfund Gülten auf dem Umgeld zu tulln wieder zu seinen Handen nimmt und dem Kloster den Markt Böhmisch-Krut dagegen zurückstellt.

Quelle: Kerschbaumer, Chronik von Tulln, Seite 403

7. Februar 1491, Wels

König Maximilian I. verpfändet seinem Pfleger zu Steier Andre Crabat von Lappiz, für ihm dargeliehene 500 Gulden zur Unterhaltung seiner Dienstleute namens seines Vaters Kaiser Friedrichs III. die Dörfer Elsbach in Sighartskircher und Ried in Rieder Pfarre gelegen.

Quelle: Repertorium I, S. 103, Nr. 268

→ Finanz- und Hofkammerarchiv, AT-HKA/Urkunden 1491 II 07

Letzte Änderung am 14. April 2013