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Regesten im 14. Jahrhundert

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20. Jänner 1304, Wien

Propst Rudger von Klosterneuburg beurkundet, daß der verstorbene Bürger von Wien Hirzo dictus an dem Griezze zu seinem und seiner Frau Hailke Seelenheil den Weingarten Nuzzel in monte Nvzperch dem Kloster Zwettel delegiert hat; Siegler: Aussteller und Otto de Ried.

→ Zwettl, Stiftsarchiv, AT-StiAZ/Urkunden 1304 I 20

11. April 1305, Tulln

Otto der Schenk von Ried und sein Schwiegervater Konrad von Tulln (bereits in den Dominikanerorden eingetreten) unterzeichnen als Zeugen.

→ Österreichisches Staatsarchiv, AT-OeStA/HHStA UR AUR 405

18. November 1308, Wien

Vergleich zwischen Johann, Otto’s des Schenken Sohn, und Propst Bertold über den Hof zu Riekersdorf. Siegler: S. Johanis Pincerne De Ried

→ Klosterneuburg, Stiftsarchiv, AT-StiAK/KlosterneuburgCanReg 1308 XI 18

1310

Dietrich von Heiligenstadt verkauft seinem Bruder Johann Gelddienste zu Kahlenberg, Steten und Piesting.

[...] Dar zu sint geczeuge her Johans der schench von Ried der erber ritter [...]

Quelle: Zeibig, Klosterneuburg (=FRA II/10, Wien 1857) S. 121, Nr. 131

→ Klosterneuburg, Stiftsarchiv, AT-StiAK/KlosterneuburgCanReg 1310

13. November 1313, Waidhofen

Hans der Schenk von Ried und Otto von Grafenwörth quittiren Gottfried, dem Freisinger Landrichter von Konradsheim, den Empfang von 30 Pfund Wiener Pfennigen, die ihnen von dem Hofe zu Glatt bei Amstetten (?) gebürten.

Ich her Jans der schench von Ried [...]

Quelle: Zahn, Codex Diplomaticus (=FRA II/35, Wien 1871) S. 74 Nr. 497

→ Freising, Bistum und Hochstift (763-1364), 1313 XI 13

17. September 1317, Tulln

Otto von dem Stain und seine Söhne Ludwig von dem Stain, Heinrich und Niklas verkaufen dem Tulner Nonnenkloster 9 1/2 Schilling Wiener Pfennig Gülten, gelegen auf dem Lehen “in der Awe” unterhalb Chatzenperige.

[...] her Jans der Schenck von Riede [...]

Quelle: Repertorium Bd. 2 fol. 38 Nr. 178

→ Tulln, Dominikanerinnen, AT-HHStA/TullnOP 1317 IX 17

29. September 1320

Ortlieb von Winkel beurkundet, daß Frau Treugast, Wernhards von Winkel Schwester 3 Schilling Pfennig Gülten, gelegen zu Lwtzzenloch dem Tulner Nonnenkloster vermacht habe mit der Bestimmung, daß davon 45 Pfennig jährlich dem Männerkloster zu Tuln, die anderen 45 Pfennig der Schwester Fromut der Cheyacherinne bis zu ihrem Ableben gereicht werden.

[...] her Janse der Schenck von Riedt [...]

Quelle: Repertorium Bd. 2 fol. 39 Nr. 191

→ Tulln, Dominikanerinnen, AT-HHStA/TullnOP 1317 IX 17

25. März 1324

Johannes der Schenk von Ried tritt in einer Urkunde als Zeuge auf.

[...] Jans der Schench von Riede [...]

Quelle: Winner, Diözesanarchiv St. Pölten (1962) S. 195

→ St. Pölten, Diözesanarchiv, AT-DASP/Urkunden 1324 III 25

8. April 1324

Johannes der Schenk von Ried tritt erneut in einer Urkunde als Zeuge auf.

[...] Her Jans der Schenck von Ride [...]

Quelle: Winner, Diözesanarchiv St. Pölten (1962) S. 196

→ St. Pölten, Diözesanarchiv, AT-DASP/Urkunden 1324 IV 08

8. März 1339

Katherina, die Tochter des Schenken von Ried (Johannes?) wird in einem Rechtsstreit um ein Haus genannt.

[...] auf vron Kathrein haus, des Schenchen tochter von Riede [...]

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 207

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 207

23. November 1342

Jacoba der Grabmer von Judenau, Burggraf zu Senftenberg, gibt 4 Pfund auf einen behausten Holden im Dörfchen bei Ried, das auf dem perig und auf der waid da pey heißt.

Quelle: Winner - Gratzl Nr. 40

→ Säusenstein, Zisterzienser (1268-1780), 1342 XI 23

25. Juli 1343

Albrecht der Schenkch von Ryed und seine Frau Chonigund geben ihre Zustimmung, daß das Haus neben dem Spital in Tulln, das der verstorbene Herr Jvngreich besaß und von dem man ihnen jährlich 1 Pfd. Pfeffer dient, zum Hl. Geist-Altar im Spital gestiftet werde.

Quelle: Winner, Diözesanarchiv St. Pölten (1962) S. 198

→ St. Pölten, Diözesanarchiv, AT-DASP/Urkunden 1343 VII 25

11. Mai 1347, Wien

Bestätigungsbrief Herzog Albrecht’s II. über den zwischen dem Stifte und Konrad und Andreas Hauser eingegangenen Gültentausch.

[...] di der Vorgenanten houser gewesen sind, vnd di si von dem Schenken von Ryed gechouft habent, ledichlich vnd Vreylich innehaben vnd niezzen sullen, als die diselben houser vnd der Schenk von Ryed habent inne gehabt [...]

Quelle: Zeibig, Klosterneuburg (=FRA II/10, Wien 1857) S. 319, Nr. 327

→ Klosterneuburg, Stiftsarchiv, AT-StiAK/KlosterneuburgCanReg 1347 V 11

3. November 1358, Wien

Herzog Rudolf IV. entscheidet in einem Streite zwischen den Bürgern von Neustadt und denen von Wien nach Einsichtnahme der ihm und seinen in der Burg versammelten Räthen [...] Albrecht der Schenk von Ried, hofmeister; [...] vorgelegten Urkunden, dass die Neustädter nur in der Zeit zwischen Michaelis und Martini auf dem Hof zu Wien Wein einführen und verkaufen dürfen wie andere Landleute.

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 515

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 515

6. Februar 1359, Wien

Meister Ulreich, Herzog Albrechts seelig Koch und seine Frau Anna verkaufen mit des Grundherrn, des Abtes zu den Schotten, Hand ihr Haus vor Widmertor auf der Moeriken, genannt das Stainhaus, um 110 Pf. W. Pf. an Albrecht den Schenken von Ried.

→ Haus-, Hof- und Staatsarchiv; Hofburgpfarre, Wien (1285-1763), AT-HHStA/HBP 1359 II 06

5. Jänner 1363, Wien

Rudolph IV. Erzherzog zu Österreich etc. für sich und seine Brüder Albrecht und Leopold ertheilt dem Rudolph dem Kratzer als Belohnung seiner treuen Dienste das Privilegium, wöchentlich, alle Mitwoche, in seinem Dorfe zu Ludweis einen offenen freien Markt mit allen Erzeugnissen der Gegend halten zu dürfen.Zeugen:[...] Albrecht der Schenk von Ried, sein Forstmeister [...]

Quelle: Burger, Urkunden Altenburg (=FRA II/21, 1865) S. 247, Nr. 262.

→ Altenburg, Stiftsarchiv, AT-StiAA/Urkunden 1363 I 05

15. Juni 1363, St. Pölten

Herzog Rudolf IV. transsumiert, übersetzt und bestätigt die Urkunde von 1279, December 24 sammt der darin enthaltenen von 1243, September 8 und gewährleistet dem Stifte die Freiheit, von jeder ausser der landesherrlichen Vogtei und volle Freiheit bei Neubesetzung seiner erledigten Pfarre.

[...] und unser getrewr lieber […] Alber der schenkch von Ried unser vorstmaister [...]

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 573

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1363 VI 15

24. Juni 1363, Enns

Herzog Rudolf IV. transsumiert, übersetzt und bestätigt die Urkunde von 1279, December 24 sammt der darin enthaltenen von 1243, September 8 und gewährleistet dem Stifte die Freiheit, von jeder ausser der landesherrlichen Vogtei und volle Freiheit bei Neubesetzung seiner erledigten Pfarre.

[...] und unser getrewr lieber [...] Alber der schenkch von Ried unser vorstmaister [...]

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 577

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1363 VI 24

4. April 1364, Wien

Die namentlich genannten österreichischen Landesherren geloben dasselbe zu halten, wie die Stadt Wien.

Quelle: Archivum Coronae Regni Bohemiae IV/4 (Praha 1987) S. 72, Nr. 921

→ Národní archiv, Archiv České koruny (1158-1935), CZ-NA/ACK 919

28. August 1364, vor Ried

Erzherzog Rudolf IV. hebt über Antrag des Bürgermeisters und Rathes alle Zechen, Einungen und Gesellschaften, welche die Handwerker in Wien gehabt hatten, auf, verfügt, dass nur der Bürgermeister und Rath das Recht haben sollen, Handwerkerordnungen zu erlassen, und genehmigt die ihm von Bürgermeister und Rath vorgelegte Ordnung für die Fleischhauer.

[...] unser getreun lieben: […] Alber der Schench von Ried, unser vorstmaister [...]

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 631

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 631

12. März 1365, Wien

Albert der Schenk von Ried tritt als Zeuge in der Gründungsurkunde der Universität Wien auf.

Die Herzoge Rudolf IV., Albrecht III. und Leopold III. stiften eine hohe Schule zu Wien.

[...] Albertus Pincerna de Ried [...]

→ Archiv der Universität Wien, AT-UAW/Ladula XXXVII.1

24. April 1365

Marchart der Tafslar und seine Frau Gybuerclt verkaufen ihr freies Eigen sechs Tagwerk Wiesen zu Roer (Langenrohr), nämlich zwei Tagwerk neben den Wiesen Haugens von Asparn und Wolfharts in dem Roer, vier Tagwerk auf den Schozzen, davon zwei neben Andre von Asparn und zwei neben Chunrad dem Vnger von Pawngarten (Baumgarten am Tullnerfeld) um 33 rii Wr. d. an Hainreich, Dechant und Pfarrer von Tulln und Fassauer Amtman zu Zaizzenmawr (Zeiselmauer) für den Dreikönigs- und Katharinenaltar im Karner zu Tulln, wo derzeit Thoman Kaplan ist; Zeugen: Albrecht der Schench von Ried, Otten der Grammaer zu Judenaw.

[...] der Erber herr her Alber der Schench von Ried [...]

Quelle: Winner, Diözesanarchiv St. Pölten (1962) S. 206-207

→ St. Pölten, Diözesanarchiv, AT-DASP/Urkunden 1365 IV 24

12. Juni 1365

Georg und Hanns die Häusler von Purgstall verkaufen dem Stifte einen halben Hof zu Weinzierl am Riederberg.

[...]des halben hofs ze Weintzuerl gelegen bei Ryed und was dar zue gehoert [...]

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 631

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1365 VI 12

6. Dezember 1365, Wien

Die Urkunde trägt eine lateinische Anmerkung aus anderer Hand: Pincerna de Ried, magister curie, et Wêhinger, magister camere.

Herzog Albrecht III. gelobt, seinen Oheim Graf Ulreich von Schowenberg, seine Getreuen Graf Ulrich von Cili, Leutolden von Stadekk, seinen Landmarschall in Oesterreich, Hainreich von Hakkenberg, Alber den Schenkchen von Ried, seinen Hofmeister, Reinharten den Wêhinger, seinen Kammermeister, Jansen von Tierna und Lucasen den Popphinger, welche er hinz Wilhalmen von Elrbachen für 1350 lb dn. als Bürgen gesetzt hatte, für jeden Verlust, der ihnen aus dieser Bürgschaft entstehen sollte, schadlos zu halten.

[...] Albr den Schenkchen von Ryed unsrn hofmaister [...]

Pincerna De Ryed, mgr curie, et Wêhinger, mgr camre.

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 659

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 659

20. Jänner 1366, Wien

Unter der Datumszeile ist in der rechten Ecke von gleicher H. und Tinte in lateinisch vermerkt: magister curie de Ried.

Herzog Albrecht III. bestätigt die Verschreibung von Gülten zu Loosdorf als Morgengabe seitens des Colomann von Manns wörth an dessen Frau Elisabeth.

[...] magr cur de Ried

Quelle: Fuchs, Göttweig I (=FRA II/51, Wien 1901) S. 552, Nr. 628

→ Göttweig, Stiftsarchiv, AT-StiAG/GoettweigOSB 1366 I 20

24. Juni 1366, Emerstorff

Urkunde mit Siegel des Albert der Schenk von Ried.

Goerig der Ranndekker, seine Frau Jeutt und ihr Sohn Andre verkaufen um ½ Pfund an Wernhart den Drugsetzn, Geistlicher und Siechmeister zu Melk, ihr Eigen 5 Pfennig Burgrecht auf dem Weingarten genannt der Ruetler in der Emerstorffer Pfarre; die 5 Pfennig diente der Siechmeister dem Aussteller als Burgrecht Michaeli. Siegler: Alber der Schenk von Ryed, Pfleger der Grafschaft Weitenekk, Symon der Mallnay, Richter zu Emerstorff.

[..] her alber der Schenken von Ryed ze den zeitn pfleger der Grafschaft zu Weitenekk [...]

Quelle: Winner - Herold Nr. 728

→ Melk, Stiftsarchiv, AT-StiAM/MelkOSB 1366 VI 24

17. Juli 1366, Wien

Am unteren Rande ist von anderer Hand vermerkt: Marsch, provinc. L. de Stadegg; Albertus Pincerna de Ried, magister curie; Reinhardus de Wehingen, mag. camere.

Herzog Albrecht III. und Leopold bestimmen, dass die Hälfte der Einkünfte der Pfarre Laa, welche jetzt Albertus Rigmistorf de Saxonia, Rector der Universität, innehat, in Hinkunft den Magistern und Scholaren dieses Studiums zufallen und die Theilung alljährlich um Martini nach dem Rathe des Rectors, der vier Nationsprocuratoren, des Kanzlers, des Landmarschalls und des Wiener Bürgermeisters vorgenommen werden solle.

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. a

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 673a

27. August 1366, Wien

Die Urkunde trägt eine Anmerkung in lateinisch: Marschalkus provincialis de Ried magister curie et de Hakenberkch.

Die Herzoge Albrecht und Leopold transsumieren und bestätigen die Urkunde ihres Bruders Herzog Rudolf von 1361, Juli 22.

[...] Marschalkus provincialis de Ried magister curie et de Hakenberkch.

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 665

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1366 VIII 27

29. August 1366, Wien

Die Urkunde trägt eine Anmerkung in lateinisch: Magister provincialisa de Ried magister curie et de Hakenberg.

Die Herzoge Albrecht und Leopold gewähren dem Stifte (St. Pölten) Mauthfreiheit.

[...] Magister provincialisa de Ried magister curie et de Hakenberg.

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 667-668

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1366 VIII 29

30. September 1366, Wien

Leutolt von Stadekke, Landmarschall in Österreich, beukrundet, daß seine Muhme Witwe Agens nach Fridrich von Waltse ab der Steyrmarch den Wein – und Getreidezehent zu Perichtoltzdorff von Abt und Convent von Melk zu Lehen hatte; sie hat ihn nun dem Abt Johannes aufgegeben, damit der Aussteller das Lehen erhalten kann; wenn der Zehent nach dem Tod der Agnes dem Aussteller anfällt, soll er ihn verliehen bekommen; wenn aber nicht, so anderen Zehent von Guenuarn, Hofsteten und Haniflant, ausgenommen des Kirchlehen.
Siegler: Aussteller, sein Vetter Ruedolff von Stadekke, Albrecht der Schenkch von Ried, Hofmeister Herzog Albrechts.

[...] und mit hrn Albrecht insigil des Schenkchen von Ried zu den zaitn hofmaister [...]

Quelle: Winner - Herold Nr. 729

→ Melk, Stiftsarchiv, AT-StiAM/MelkOSB 1366 IX 30

6. Februar 1367

Siegler sind der Stifter Heinrich Öchslein, Albrecht der Schenke von Ried, Herzog Albrechts Hof- und Forstmeister und der Tullner Stadtrat

Heinrich Öchslein Pfarrer zu Tulln ein Sohn des Friedrich Öchslein gewesenen Bürgers zu Tulln und Kellerschreiber des sel. Herzogs Albrecht II von Österreich stiftet zu seinem des Herzogs Albrecht und dessen Gemahlin Johanna und aller Gläubigen Seelenheil ein ewiges Almosen für das Spital in Tulln, ein ewiges Licht und einen ewigen Jahrtag. Als Stiftungs-Dotation bestimmt er mehrere auf Realitäten haftende Renten und zum Verwalter den jeweiligen Kaplan des gleichfalls von ihm gestifteten neuen Altars der h. drei Könige und der heiligen Katharina auf dem Karner zu Tulln.

Quelle: Kerschbaumer, Chronik von Tulln, Seite 370-71

9. Jänner 1368

Albrecht III. bestätigt die Burg Ried und das zugehörige Land als Lehen des Klosters Niederaltaich.

Wir ALBRECHT uon gots Gnaden Herzog ze Oesterreich, ze Steur, ze Kärnden, und ze Krain, Grafe ze Tyrol &c. Tun Kunt offentlich mit disen briefe, das wir uon dem Erwirdigen undt geistlichen Altmann Apte zu Nidernaltach, die veste Ried gelegen vor den Wienner Waldt, undt darzu gehöret, wie das genandt, oder wa dass gelegen ist, die wir uon denselben Gottshaus ze Lechen haben, zu unsern, und unsers Lieben Pruder Herzog LEUPOLTS, und unser Erben Handten ze Rechten Lechen empfangen haben, undt erkennen die uon demselben gozhaus ze Nydernaltach in Lechen weis ze haben mit urkundt diz briefs, geben zu Wien an Sontag nach dem Prechentage [Epiphaniae]: Nach Kristes geburdt dreyzechen hundert Jahr, undt darnach in dem Acht und Sechzigisten Jahr.

Quelle: Monumenta Boica, Edidit Academia scientiarum Boica, Band 15, Num. XLVIII

25. April 1369

Wolfhart von Weinczirl und sein Bruder Mert verkaufen ihr Gut zu Weinczirl (Weinzierl am Riederberg), nämlich eine Hofstatt neben Chuenrad dem Vischer und Seidlein dem Leitgeben, ein Weingarten, ein Baumgarten, beide bei der Hofstatt, und eine Wiese hinter dem Dorf, alles Lehen von Propst Oertolf von Newnbuerch (Klosterneuburg), um 16 Ib Wr. d. an Pfarrer Hainrich von Tulln.

Quelle: Winner, Diözesanarchiv St. Pölten (1962) S. 210

→ St. Pölten, Diözesanarchiv, AT-DASP/Urkunden 1369 IV 25

18. März 1382

Konrad Mühel stellt dem Stifte wegen der Lehenschaft eines halben Hofs zu Weinzierl bei Ried einen Revers aus.

[...] den halben hof mit aller seiner zugehörung gelegen ze Weinczürl bei Ried [...]

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 247

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1382 III 18

25. August 1389, Wien

Das Erbe des Johannes von Ranna fellt an Hans der Schenk von Ried und seinen Eidam (Erbschwiegersohn). Eine Papierabschrift aus dem 16. Jahrhundert.

Lehenbrief Herzogs Albrecht III. von Österreich, womit dieser die ihm von Johann von Ranna aufgesandten Lehen: “das Haus” zu Ranna, das Haus zu Zagging, das Kirchenlehen zu Hain und den “Weingelt in dem Müllbach” an Johann den Schenk von Ried und Johann von Neidegg, dessen Eidam, verleiht.

[...] das wir die selben lehen alle verleihen geruhten vnsern getrewen Hansen dem Schenkchen von Ried vnd seim aidem Hansen dem Neidegger [...]

Quelle: Faigl, Herzogenburg (Wien 1886) S. 326, Nr. 273

→ Herzogenburg, Stiftsarchiv, AT-StiAHe/HerzogenburgCanReg 1389 VIII 25

18. Juni 1390

Hanns der Schenkch von Ryed verkauft dem Frauen Kloster zu Tulln seinen Hof zu Tulln nächst der Ringmauer beym Wienerthor, mit 60 1/2 Joch Aeckern und 6 Tagwerk Wiesmad, alles im Burgfried der Stadt gelegen, um 130 Pfund Wiener Pfenning.

Ich Hanns der Schenkch von Ryed und all mein erbn [...]

Quelle: Repertorium Bd. 1 nr. 645

→ Tulln, Dominikanerinnen, AT-HHStA/TullnOP 1390 VI 18

12. November 1390

[...] und die das kloster gekauft hatte vom erben Herrn Hannsen dem Schenchen von ried,[...]

Quelle: Kerschbaumer, Chronik von Tulln, Seite 385-86

5. Jänner 1398

Hans von Dietrichstock, Forstmeister in Österreich, verkauft seine beiden Zehnten zu Frauenhofen, die Lehen des Bischofs von Passau sind, dem Karthäuserkloster Allerheiligtental zu Mauerbach.
Siegler: u.a. Hans der Schenk von Ried.

[...] und mit des erbn Ritter insigil her Hannsen des Schenkchen Ried [...]

→ München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv; Hochstift Passau Urkunden, DE-BayHStA/HUPassau 979

1399

Pfingsttag nach Maria Geburt. Hanns von Dietreichstockch derzeit Forstmeister in Österreich stiftet zum Spital in Tulln 13,5 Eimer Wein geldes Bergrecht, gelegen zu Freundorf auf Weingärten, Zeuge: _Hanns Schenkchen von ried.-

Quelle: Kerschbaumer, Chronik von Tulln, Seite 391

30. Jänner 1399, Wien

Ulreich von Walsse gelobt für sich und seine Erben, dass allwöchentlich am Samstag den armen laeuten in der purger Spital zu Wienn zwai phunt Wienner helbling, das macht ain phunt Wienner phenning, das bringet jêrleich an der summ zwai und fünfzig phunt Wienner phenning geltes, zur Handvertheilung gereicht werden sollen, und setzt dafür zu fürphant sein Gut zu Nustorf, das er von hern Hannsen dem Schenkchen von Ried gekauft hat.

[...] von hern hannsen dem Schenkchen von Ried gekauft haben [...]

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1416

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 1416

1. März 1400, Wien

Margret die Kranfoglin, purgerin ze Wienn, stiftet eine ewige Messe auf sand Merten altar, gelegen in Allerheiligen tumkirchen dacz sand Stephan ze Wienn, und widmet zu derselben erstens mit Handen swester Dorothen von Gu/etenstain, abtessinn dacz sand Chlarn ze Wienne, ½ Joch Weingarten, des weilent zwen weinge/arten gewesen sind, gelegen ze Grinzing in dem Kirichgraben und haisset die Krephlinn, zenechst dem weingarten, genant die Hannsgrafinn, von dem man dem S. Clarakloster 30 dn. für Berg- und Voitrecht und dem Pfarrer dacz der Heiligenstat zu einem ewigen Jahrtag 1 lb dn. dient, zweitens 10 lb dn. geltes, gelegen ze Rêkendorf, die sie von dem Ritter hern Hannsen dem Schenkchen von Ried gekauft hatte.

Quelle: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1453

→ Wiener Stadt- und Landesarchiv, AT-WStLA/HAUrk 1453

5. Juni 1400, Wien

Herzog Albrecht IV. schenkt Hans dem Schenk von Ried den Zehent von sieben Lehen zu Rannersdorf, die er bisher zu Lehen hatte.

[...] den unser getrewer lieber Hanns der Schenkh von Ryed zu lehen von uns gehebt hat, daz wir durch der dienst willen, die uns derselb Schenk getan hat [...]

Quelle: Maurer, Nr. 2

→ Heiligenkreuz, Stiftsarchiv, AT-StiAH/HeiligenkreuzOCist 1400 VI 05

19. Juni 1400, Wien

Hans der Schenk von Ried und seine Frau Walburga verkaufen eine Gülte auf (genannten) Lehen zu Rannersdorf um 125 Pfund an Abt Nikolaus und den Konvent von Heiligenkreuz.

Ich Hanns der Schenkch von Ried und ich Balpurkch sein hausfraw und all unser erben [...]

Quelle: Maurer, Nr. 3

→ Heiligenkreuz, Stiftsarchiv, AT-StiAH/HeiligenkreuzOCist 1400 VI 19

26. Juni 1400

Hans der Schenk von Ried siegelt, siehe bei Duellius, Exc. Gen. Taf. XXIII nr. 313: IV A 2 in Freiguss; S.

Stephan Seidlein von Inning überlässt die Eigenschaft seines Lehens daselbst dem Pfarrer zu Hürm.

[...]Daruber so geben wir ich vorgenanter Stephann und all mein erben dem vorgenanten gotshaus ze Hurben und den zechleuten daselbs den brief besigelten mit des erbern vesten ritter herrn Hannsen des Schenkchen von Ried anhangunden insiglen [...]

Quelle: Lampel, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 406

→ St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668), 1400 VI 26

Letzte Änderung am 14. April 2013